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PROGRESSIVE MUSKELRELAXATION

Der US-Arzt Edmund Jacobson entwickelte in den 1920er-Jahren eine Entspannungstechnik, die im Gegensatz zum Autogenen Training nicht durch geistige, sondern körperliche Anwendung zum Erfolg führt.

Er wies den Zusammenhang von übermäßiger muskulöser Anspannung und unterschiedlichen körperlichen und psychischen Erkrankungen nach (z.B. innere Unruhe, Gereiztheit, Ängstlichkeit, Magenbeschwerden, Nacken- und Kopfschmerzen als Folge von Belastungen unter Daueranspannung etc.). Inzwischen wurde mehrfach empirisch nachgewiesen, dass durch die willentliche Beeinflussung der zugrunde liegenden körperlichen Spannung auch die Beschwerden und Erkrankungen positiv beeinflusst werden.

Mit seinem Verfahren, in dem nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung kurz gehalten, und anschließend die Spannung gelöst wird, wird ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreicht. Progressiv meint damit die fortschreitende Tiefenentspannung während der Durchführung.

Das Grundverfahren umfasst 16 Muskelgruppen. Je öfter dieses Verfahren angewendet und geübt wird, desto besser lernt man, die eintretende Entspannung früher wahrzunehmen. Bei guter Übung können die 16 Muskelgruppen auf 7 größere zusammenfassende Muskelgruppen reduziert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen.